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Ökostrom in der Kritik

Deutschland und die ganze Welt schwimmt auf einer grünen Welle. Besonders nach dem Atomunglück in Fukushima wurden etliche Stimmen gegen die konventionelle Energiegewinnung laut. Auf die Frage, was eine Alternative sein soll, wird Ökostrom genannt - gewonnen aus alternativen Energiequellen wie Wind und Sonne. Das klingt zuerst nachvollziehbar, aber ist das wirklich die Lösung?

Ein herber Kritikpunkt ist die momentane Vermarktung des Ökostroms. Die ganze Palette billiger Stromanbieter und Energieriesen dürfen den 'grünen' Strom nicht als solchen kennzeichnen. Sie können ihn zwar von den Kraftwerken kaufen, doch er wird mit allem anderen, Atomstrom beispielsweise, in das Netz geschleust. Kurzum - Der Verbraucher zahlt mehr, weiß aber nicht, was er bekommt. Lediglich aus dem Ausland kann der Deutsche gekennzeichneten Ökostrom erwerben. Zwar kann sowohl ein billiger Stromanbieter als auch ein Teurer mit Strom aus ökologischen Energiequellen werben, doch was man wirklich bekommt ist unklar.

Davon abgesehen stellt die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energiequellen eine enorme wirtschaftliche Belastung dar. Die gesamte Ökostromproduktion wird vom Staat subventioniert, also zahlt im Endeffekt der Steuerzahler. Auch die letztendliche Energieausbeute ist fragwürdig. Ein Windrad verbraucht in der Produktion so viel Energie, wie es in 20 Jahren produzieren würde. Deshalb wäre Deutschland bei einem kompletten Umstieg auf regenerative Energien besonders am Anfang auf umfangreiche Stromimporte aus dem Ausland angewiesen und diese würden wiederum mit Sicherheit Atomstrom enthalten. Ironischerweise ist ein großer Teil der Bevölkerung gegen diese gefährliche Art der Energiegewinnung.

Eine Reihe billiger Stromanbieter hat sich der rentablen grünen Bewegung angeschlossen. Die Vermarktung ist einfach und bringt eine Menge Geld. Doch die Menschen, die unter den neuen Kraftwerken zu leiden haben, werden oft ignoriert. Verwüstung der Landschaften durch Pumpwasserspeicher, Tinnitus und Schlaflosigkeit durch Windkrafträder, welche auch durch ihre Rotorblätter einige Vogelarten bedrohen, sind nur einige wenige Beispiele.

Weg von der Atomkraft ist schön und gut, aber nicht so.

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